Liebeszitate

Zitate der Liebe finden.

Goethe Liebeszitate

Selbst ohne aktiv danach zu suchen, stößt man allerorten auf Goethes Liebeszitate. „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“, lässt Johann Wolfgang von Goethe etwa das junge Klärchen im Trauerspiel Egmont singen. Das ist nur eines von unzähligen seiner Zitate, die zu geflügelten Worten wurden und bis heute in der Alltagssprache verwendet werden. Die Liebe war eines der großen Themen des großen Dichters. Bis ins hohe Alter entstanden Gedichte und Schriften über dieses große, allzu menschliche Gefühl.

Buch von Goethe

Liebeszitate von Goethe

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Gedichte, Epigrammatisch
Wahrhaft Liebende betrachten alles, was sie bisher empfunden, nur als Vorbereitung zum gegenwärtigen Glück.
Autobiographische Schriften I: Dichtung und Wahrheit
Glücklich allein ist die Seele, die liebt.
Egmont. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen
Wer von reiner Lieb entbrannt, wird vom lieben Gott erkannt.
West-östlicher Divan, Buch der Betrachtungen
Die reinste Freude, die man an einer geliebten Person finden kann, ist die, zu sehen, dass sie andere erfreut.
Autobiographische Schriften I: Dichtung und Wahrheit
Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.
Erlkönig
Jeder Jüngling sehnt sich, so zu lieben,
jedes Mädchen, so geliebt zu sein.
Verse zur 2. Auflage von “Die Leiden des jungen Werthers”
Heut ist mir alles herrlich; wenn’s nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.
West-östlicher Divan, Suleika
Die Liebe herrscht nicht, aber sie bildet, und das ist mehr.
Das Märchen
Doch überwiegt das Leben alles, wenn die Liebe in der Schale liegt.
Briefe an Charlotte Stein, Bd. 2
Liebe! Liebe! Lass mich los!
Gedichte: Neue Liebe, neues Leben
Die Natur – durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält sie für ein Leben voll Mühe schadlos.
Die Natur, aphoristischer Aufsatz
Immer war mir das Feld und der Wald und der Fels und die Gärten nur ein Raum, und du machst sie, Geliebte, zum Ort.
Gedichte, Vier Jahreszeiten: Sommer
Eure Freude macht mich glücklich, eure Liebe tröstet mich.
Der Triumph der Empfindsamkeit, Komödie
Lieben ist menschlich, nur müsst Ihr menschlich lieben!
Die Leiden des jungen Werthers
O Liebe, leihe mir den schnellsten deiner Flügel,
und führe mich in ihr Gefild!
Faust. Der Tragödie erster Teil
Unschuldige Liebe erfreut die Gottheit, statt sie zu beleidigen.
Götz von Berlichingen
Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.
Iphigenie auf Tauris
Verlor’ne Liebe! Wo ist da Ersatz für?
Stella. Zweiter Akt
Ach! Warum muss mein Herz so voll von Liebe sein!
Die Laune des Verliebten
Der Hass ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr.
Die Wahlverwandtschaften
Ein Schauplatz für Götter, zwei Liebende zu sehen.
Erwin und Elmire
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide!
Gedichte: Nur wer die Sehnsucht kennt
Der Liebe Freuden lass dir schenken,
wenn du sie wahr empfinden willst.
Lieder: Wahrer Genuss
Wunderlichstes Buch der Bücher ist das Buch der Liebe.
West-östlicher Divan, Buch der Liebe
Segen denen, die gefunden früher Liebe Rosenstunden!
Goethe, Nachspiel zu den Hagestolzen
Wundertätig ist die Liebe, die sich im Gebet enthüllt.
Novelle
Schmachtende Liebe vermeidet den Tanz.
Wechsellied zum Tanze

Es lassen sich für praktisch alle Situationen, in die man im Zusammenhang mit der Liebe geraten kann, Zitate von Goethe finden und anbringen. Die frohe Liebe, die verzweifelte Liebe, die hoffnungsvolle Liebe, die vergangene Liebe – alle Facetten finden sich bei diesem Künstler und Denker wieder. „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ ist Ausdruck dieses weiten Bogens, den Goethe schriftlich gespannt und aller Forschung nach auch selbst erlebt hat. Goethe fand Worte für das, was uns selbst oft nicht in Worten fassbar erscheint.

Zeitlos gültig
Obwohl Goethes Sprache über 200 Jahre alt ist, hat sie auch für uns Gültigkeit. Darin liegt der Zauber der Worte. Viele Goethe-Liebeszitate beschreiben die Liebe heute genauso treffsicher und eindrucksvoll wie zu Lebzeiten des Dichters. Mit seinen Texten über Nähe und Leid in der Liebe umspannt Goethe dieses bisweilen unbeschreibliche Gefühl und schafft es, ihm Ausdruck zu verleihen.