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Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. Gedichte, Epigrammatisch

Wahrhaft Liebende betrachten alles, was sie bisher empfunden, nur als Vorbereitung zum gegenwärtigen Glück. Autobiographische Schriften I: Dichtung und Wahrheit

Glücklich allein ist die Seele, die liebt. Egmont. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen

Wer von reiner Lieb entbrannt, wird vom lieben Gott erkannt. West-östlicher Divan, Buch der Betrachtungen

Die reinste Freude, die man an einer geliebten Person finden kann, ist die, zu sehen, dass sie andere erfreut. Autobiographische Schriften I: Dichtung und Wahrheit

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt. Erlkönig

Jeder Jüngling sehnt sich, so zu lieben,
jedes Mädchen, so geliebt zu sein. Verse zur 2. Auflage von "Die Leiden des jungen Werthers"

Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe. West-östlicher Divan, Suleika

Die Liebe herrscht nicht, aber sie bildet, und das ist mehr. Das Märchen

Doch überwiegt das Leben alles, wenn die Liebe in der Schale liegt. Briefe an Charlotte Stein, Bd. 2

Liebe! Liebe! Lass mich los! Gedichte: Neue Liebe, neues Leben

Die Natur - durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält sie für ein Leben voll Mühe schadlos. Die Natur, aphoristischer Aufsatz

Immer war mir das Feld und der Wald und der Fels und die Gärten nur ein Raum, und du machst sie, Geliebte, zum Ort. Gedichte, Vier Jahreszeiten: Sommer

Eure Freude macht mich glücklich, eure Liebe tröstet mich. Der Triumph der Empfindsamkeit, Komödie

Lieben ist menschlich, nur müsst Ihr menschlich lieben! Die Leiden des jungen Werthers

O Liebe, leihe mir den schnellsten deiner Flügel,
und führe mich in ihr Gefild! Faust. Der Tragödie erster Teil

Unschuldige Liebe erfreut die Gottheit, statt sie zu beleidigen. Götz von Berlichingen

Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten. Iphigenie auf Tauris

Verlor'ne Liebe! Wo ist da Ersatz für? Stella. Zweiter Akt

Ach! Warum muss mein Herz so voll von Liebe sein! Die Laune des Verliebten

Der Hass ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr. Die Wahlverwandtschaften

Ein Schauplatz für Götter, zwei Liebende zu sehen. Erwin und Elmire

Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide! Gedichte: Nur wer die Sehnsucht kennt

Der Liebe Freuden lass dir schenken,
wenn du sie wahr empfinden willst. Lieder: Wahrer Genuss

Wunderlichstes Buch der Bücher ist das Buch der Liebe. West-östlicher Divan, Buch der Liebe

Segen denen, die gefunden früher Liebe Rosenstunden! Goethe, Nachspiel zu den Hagestolzen

Wundertätig ist die Liebe, die sich im Gebet enthüllt. Novelle

Schmachtende Liebe vermeidet den Tanz. Wechsellied zum Tanze

Selbst ohne aktiv danach zu suchen, stößt man allerorten auf Goethes Liebeszitate. „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“, lässt Johann Wolfgang von Goethe etwa das junge Klärchen im Trauerspiel Egmont singen. Das ist nur eines von unzähligen seiner Zitate, die zu geflügelten Worten wurden und bis heute in der Alltagssprache verwendet werden. Die Liebe war eines der großen Themen des großen Dichters. Bis ins hohe Alter entstanden Gedichte und Schriften über dieses große, allzu menschliche Gefühl.