Liebeszitate

Zitate der Liebe finden.

Schiller Liebeszitate

Sie bergen Schätze, die eine unerschöpfliche Weisheitsquelle sind und manchmal nur Kennern geläufig sind. Liebeszitate von Friedrich Schiller sind herrlich zu lesen und eröffnen neue Welten. Entscheidende und charakteristische Gedanken und Bekenntnisse zum Thema Liebe sollen an dieser Stelle in den Bann ziehen und erfreuen. Die Werke des vielleicht bedeutendsten Vertreters der Sturm und Drang Epoche sind oft hitzig, gefühlsvoll und rebellieren gegen jede Hürde, die sich der Liebe in den Weg stellt.

Sturm und Drang Ritter

Eine Auswahl an Schillers Liebeszitaten

Liebe macht den Himmel himmlischer
- die Erde zu dem Himmelreich.
Triumph der Liebe – Eine Hymne
Liebe greift auch in die Ferne,
Liebe fesselt ja kein Ort.
Die Huldigung der Künste
Recht gesagt, Schlosser! Man liebt, was man hat; man begehrt, was man nicht hat;
denn nur das reiche Gemüt liebt, nur das arme begehrt.
Liebe und Begierde, Lyrik
Eigentlich trennt doch nur die Seele, so wie nur sie allein verbindet. Du bist mein, wo Du auch mein bist. Freilich ist es anders, wenn meine ganze Seele in Worten und Augen sich gegen Dich ausbreiten darf, aber nur die ungewisse Sehnsucht macht die Entbehrung für mich zum Schmerz.
Brief an Caroline v. Beulwitz
Ich fürchte nichts – nichts – als die Grenzen deiner Liebe.
Kabale und Liebe I, 4
Du, Louise, und ich und die Liebe! – Liegt nicht in diesem Zirkel der ganze Himmel? Oder brauchst du noch etwas Viertes dazu?
Kabale und Liebe, IV, 3
Werden wir uns in Gesprächen der Liebe erschöpfen? Ein Lächeln meiner Louise ist Stoff für Jahrhunderte, und der Traum des Lebens ist aus, bis ich diese Träne ergründe!
Kabale und Liebe, IV, 3
Betrug ist überall und Heuchelschein,
und Mord und Gift und Meineid und Verrat;
der einzig reine Ort ist unsre Liebe,
der unentweihte in der Menschlichkeit.
Wallenstein, 2. Teil, Wallensteins Tod
Die Fabel ist der Liebe Heimatwelt.
Die Piccolomini, III, 4
Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
Don Carlos II, 8
Ich habe in einem langen, schweren Traum gelegen. Ich liebte – jetzt bin ich erwacht.
Don Carlos, V, letzter Auftritt
Ich liebe dich. Wärst du die ärmste Hirtin,
ich als der größte Fürst der Welt geboren,
zu deinem Stand würd` ich heruntersteigen,
mein Diadem zu deinen Füßen legen.
Maria Stuart, II, 9
Dein Herz verlieh mir diesen stolzen Rang,
und was die Liebe gab, werd ich, bei Gott
mit meinem Leben zu behaupten wissen.
Maria Stuart, IV, 6
Das Herz ist ein Betrüger.
Maria Stuart, V, 7
O, es ist schön, von einem Helden sich geliebt zu sehn
- es ist noch schöner, ihn zu lieben!
Die Jungfrau von Orleans
Ach! Allzu schnell nach kurzem Lenze entfloh die schöne Liebeszeit.
Die Ideale
Das süßeste Glück für die trauernde Brust, nach der schönen Liebe
verschwundener Lust, sind der Liebe Schmerzen und Klagen.
Des Mädchens Klage
Der Liebe will ich liebend mich vertrauen,
gibt es ein schönres als der Liebe Glück?
Braut von Messina
Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmendes Atom im unermesslichen leeren Raume.
Philosophische Briefe: Theosophie des Julius
O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, der ersten Liebe goldne Zeit!
Die Glocke
O, dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit der jungen Liebe!
Die Glocke
Nur Liebe darf der Liebe Blume brechen.
Begegnung
Was ist der Liebe Ehre? Was der Himmel ohne sie?
Semele
Wer Tränen ernten will, muss Liebe säen.
Wilhelm Tell

Schiller, einer der Hauptvertreter der deutschen Klassik, wirkt als Dichter, Dramatiker, Philosoph und Historiker auf die ihm folgenden Jahrhunderte als eine starke geistige Kraft. Sein Vermächtnis lebt für die heutige Zeit und die Zukunft weiter. Schillers Liebeszitate regen zum Nachdenken an und sind manchmal moralisch, stürmisch und gleichzeitig rebellisch.
In Schillers Denken findet man Vereinigung und Verquickung von Ethik, Moral, Sittlichkeit und Kunst. Immer wieder öffnet er uns die Augen für die geistigen Auseinandersetzungen als Individuum. Bedeutungsvoll ist hierbei, dass Schiller als Idealist auch pragmatische Werte aufzeigt, die in eine humane Lebenswirklichkeit führen. Friedrich Schiller war ein Ästhet und verstand es meisterhaft, über Liebe und andere Themen, die den Menschen berühren zu sinnieren. Schiller besaß die Kunst, Liebesschwüre in Form von Poesie und Poetik zu verpacken. Schiller-Liebeszitate sind mal anrührend, mal sinnig, mal hochintelligent. Sie versprühen einen besonderen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann. Beim Lesen entwickelt man eine ganz andere Sicht auf die Dinge bzw. Herzensangelegenheiten oder findet sich einfach darin wieder.