Viele Zitate aus William Shakespeares Stücken und Versen sind zu geflügelten Worten geworden, und auch viele seiner Liebeszitate wurden zu Bestandteilen unseres Wortschatzes. Doch neben den bekannteren Zitaten lohnt es sich, auch die bisher noch unbekannteren zu entdecken, denn alle zeichnen sich durch Shakespeares Kreativität und virtuosen Umgang mit Worten aus, die ihn als Dichter und Dramatiker unsterblich gemacht haben.
Hier ein paar ausgewählte Shakespeare-Liebeszitate:
Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Orsino, 1. Akt, 1. Szene
Cranmer, 5. Akt, 2. Szene
Macbeth, 2. Aufzug, 2. Szene
Troilus, 3. Akt, 2. Szene
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Die lustigen Weiber von Windsor, 2. Akt, 2. Szene
Wie es euch gefällt, 2. Akt, 4. Szene
dass ich dich liebe, wie es üblich wär’.
Sonett 23
denn solcher Liebe Last drückt mich zu sehr.
Sonett 23
Mit Augen hören, heißt verfeinert lieben.
Sonett 23
beklage Seufzer, die schon lang verhallt.
Sonett 30
mit Lieben, die ich längst schon abgeschrieben.
Sonnet 31
mag unsre Liebe auch unteilbar sein.
Sonnet 36
nur unsre Leben trennt ein bös‘ Geschick.
Sonnet 36
Was hast du mehr, das du nicht längst bekamst?
Sonett 40
was mein, war dein, bevor du die noch nahmst.
Sonett 40
bist du nicht da, so bist du doch bei mir.
Sonett 47
es Zeit wird, eine Schlussbilanz zu ziehen.
Sonett 49
warum ich liebe, weiß ich selbst nicht recht.
Sonnet 49
sei’n stumpfer schon als die des Appetits.
Sonnet 56
soll Liebe Euch dann nicht zur Lüge zwingen.
Sonett 72
William Shakespeare war einer der bedeutendsten Dramatiker und Poeten des 16. Jahrhunderts. Bis heute hat er nichts von seiner Faszination verloren. Seine Stücke gehören zu den weltweit am häufigsten aufgeführten, was nicht nur auf die Anzahl seiner Werke, sondern auch auf die Zeitlosigkeit ihrer Themen zurückzuführen ist.
In vielen von Shakespeares Stücken geht es um die Liebe. Manchmal steht sie im Mittelpunkt des Geschehens, wie es für seine romantischen Komödien typisch ist. Auch in manchen Dramen, wie beispielsweise in „Romeo und Julia“ ist sie das zentrale Thema. Aber selbst wenn die Liebe nur am Rande behandelt wird, findet Shakespeare unvergleichliche Worte, um alle ihre Aspekte zu beleuchten. Dies trifft besonders auf seine Sonette zu, von denen viele sich mit der Liebe in all ihren Facetten beschäftigen: Sei es die freundschaftliche oder leidenschaftliche Liebe, die Liebe in der Jugend, die Liebe im Alter oder die unerfüllte Liebe.