Liebeszitate

Zitate der Liebe finden.

Shakespeare Liebeszitate

Viele Zitate aus William Shakespeares Stücken und Versen sind zu geflügelten Worten geworden, und auch viele seiner Liebeszitate wurden zu Bestandteilen unseres Wortschatzes. Doch neben den bekannteren Zitaten lohnt es sich, auch die bisher noch unbekannteren zu entdecken, denn alle zeichnen sich durch Shakespeares Kreativität und virtuosen Umgang mit Worten aus, die ihn als Dichter und Dramatiker unsterblich gemacht haben.

Frau wie aus Shakespeare Stück

Hier ein paar ausgewählte Shakespeare-Liebeszitate:

Zweifle an der Sonne Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, zweifle, ob lügen kann die Wahrheit, nur an meiner Liebe nicht.
Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene
Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren. Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Der Liebe leichte Schwingen trugen mich.
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Wenn Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter; gebt mir im Übermaß davon.
Orsino, 1. Akt, 1. Szene
Lieb und Demut, Lord, ziemt frommen Hirten mehr als Sucht der Ehre.
Cranmer, 5. Akt, 2. Szene
Die Raschheit meiner heft’gen Liebe lief schneller als die zögernde Vernunft.
Macbeth, 2. Aufzug, 2. Szene
Das ist das Ungeheure in der Liebe, meine Teure, dass der Wille unendlich ist und die Ausführung beschränkt.
Troilus, 3. Akt, 2. Szene
So grenzenlos ist meine Huld, die Liebe so tief ja wie das Meer.
Romeo und Julia, 2. Akt, 2. Szene
Wie Schatten flieht die Lieb’, indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.
Die lustigen Weiber von Windsor, 2. Akt, 2. Szene
Entsinnst du dich der kleinsten Torheit nicht, in welche dich die Liebe je gestürzt, so hast du nicht geliebt.
Wie es euch gefällt, 2. Akt, 4. Szene
Trau ich vor Scheu mich nicht, dir zu gestehn,
dass ich dich liebe, wie es üblich wär’.
Sonett 23
In stummer Liebe muss ich untergehn,
denn solcher Liebe Last drückt mich zu sehr.
Sonett 23
Dann lies hier, was die Liebe stumm geschrieben:
Mit Augen hören, heißt verfeinert lieben.
Sonett 23
Ich leid an neuer Liebe, längst verflossen,
beklage Seufzer, die schon lang verhallt.
Sonett 30
Lieb herrscht mit allem Lieben im Verein,
mit Lieben, die ich längst schon abgeschrieben.
Sonnet 31
Wir müssen als ein Paar in Trennung leben,
mag unsre Liebe auch unteilbar sein.
Sonnet 36
In unsrer Liebe sind wir beide eins,
nur unsre Leben trennt ein bös‘ Geschick.
Sonnet 36
Nimm alle meine Lieben, meine Liebe!
Was hast du mehr, das du nicht längst bekamst?
Sonett 40
Nicht Liebe, Liebster, nicht die wahre Liebe,
was mein, war dein, bevor du die noch nahmst.
Sonett 40
Sei’s bloß dein Bild, sei’s Liebe tief hier drinnen,
bist du nicht da, so bist du doch bei mir.
Sonett 47
Wenn deine Liebe alles ausgegeben,
es Zeit wird, eine Schlussbilanz zu ziehen.
Sonett 49
Mich zu verlassen ist dein gutes Recht,
warum ich liebe, weiß ich selbst nicht recht.
Sonnet 49
Verstärk’ dich, Liebe! Sonst heißt’s, deine Klingen
sei’n stumpfer schon als die des Appetits.
Sonnet 56
Damit an Eurer Treu‘ nichts Falsches sei,
soll Liebe Euch dann nicht zur Lüge zwingen.
Sonett 72

William Shakespeare war einer der bedeutendsten Dramatiker und Poeten des 16. Jahrhunderts. Bis heute hat er nichts von seiner Faszination verloren. Seine Stücke gehören zu den weltweit am häufigsten aufgeführten, was nicht nur auf die Anzahl seiner Werke, sondern auch auf die Zeitlosigkeit ihrer Themen zurückzuführen ist.

In vielen von Shakespeares Stücken geht es um die Liebe. Manchmal steht sie im Mittelpunkt des Geschehens, wie es für seine romantischen Komödien typisch ist. Auch in manchen Dramen, wie beispielsweise in „Romeo und Julia“ ist sie das zentrale Thema. Aber selbst wenn die Liebe nur am Rande behandelt wird, findet Shakespeare unvergleichliche Worte, um alle ihre Aspekte zu beleuchten. Dies trifft besonders auf seine Sonette zu, von denen viele sich mit der Liebe in all ihren Facetten beschäftigen: Sei es die freundschaftliche oder leidenschaftliche Liebe, die Liebe in der Jugend, die Liebe im Alter oder die unerfüllte Liebe.